Das Highlight: Affen aus der Hand füttern

Rund 200 Berberaffen leben hier frei in einem großen Waldgehege. Die Besucher gehen mitten hindurch und dürfen die Affen mit speziellem Futter (am Eingang erhältlich) selbst füttern. So nah kommt man Tieren sonst kaum – ein Erlebnis, das Kindern lange in Erinnerung bleibt.

  • Rund 200 frei lebende Berberaffen
  • Füttern aus der Hand erlaubt (nur mit dem Spezial-Futter vom Eingang)
  • Zusätzlich Storchenkolonie und Damwild
  • Großer Rundweg durch den Wald
Tipp

Nehmt am Eingang das Affen-Futter mit – nur damit darf gefüttert werden. Bitte die Regeln beachten (Abstand zu Affen-Müttern, nichts Eigenes füttern).

Was ihr sonst erleben könnt

Neben den Affen lassen sich Störche und Damwild beobachten, dazu Infotafeln über die Tiere. Ein Rundgang dauert gemütlich ein bis zwei Stunden.

Vom Ausflug zum Bodensee-Urlaub

Salem liegt mitten in der Bodensee-Region – Meersburg, die Insel Mainau und die Strandbäder sind gleich um die Ecke. Ideal also, den Besuch mit ein paar Urlaubstagen am See zu verbinden.

Anfahrt, Parken und Anreise ohne Auto

Die Adresse lautet Affenberg Salem, Mendlishauser Hof, 88682 Salem – das Navi findet das Ziel zuverlässig unter „Affenberg Salem“. Ein angenehmer Nebeneffekt für die Haushaltskasse: Der Parkplatz kostet nichts; der Park führt ihn in seiner Preisliste ausdrücklich mit 0,00 € (Stand August 2026).

Auch ohne Auto ist der Affenberg gut erreichbar. Der nächste Bahnhof ist Uhldingen-Mühlhofen, rund drei Kilometer entfernt; von dort führt ein ausgeschilderter Wanderweg zum Park – eine knappe Dreiviertelstunde zu Fuß und mit älteren Kindern gut machbar. Der Bahnhof Salem liegt etwa fünf Kilometer entfernt. Mit dem Bus fahren laut Park die Linie 110 (Überlingen – Affenberg – Oberuhldingen) und die Linie 111 (Friedrichshafen – Uhldingen-Mühlhofen – Salem); als Ziel gebt ihr in der Fahrplanauskunft direkt „Affenberg Salem“ ein (Quelle: Anfahrtsseite des Affenbergs).

Was der Besuch kostet

Der Affenberg gehört zu den günstigeren Tierzielen der Region. Die Preise laut Parkseite (Stand August 2026):

  • Erwachsene: 13,90 €
  • Kinder von 5 bis 14 Jahren: 9,90 €
  • Kinder unter 5 Jahren: freier Eintritt
  • Schüler und Studenten mit Ausweis: 12,90 €
  • Treewalk (ab 5 Jahren): 5,00 € pro Person zusätzlich
  • Parkplatz: kostenfrei

Für zwei Erwachsene und zwei Schulkinder sind das 47,60 Euro – mit Treewalk für alle rund 68 Euro. Damit liegt der Affenberg deutlich unter einem Freizeitpark-Tag. Ein Euro Ermäßigung gibt es laut Park unter anderem bei Schwerbehinderung mit Merkzeichen „B“, für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende sowie für Inhaber bestimmter Tages- und Gästekarten der Region.

Unbedingt vorher wissen

Der Affenberg nimmt an der Kasse Kartenzahlung – darauf weist der Park bei seinen Preisen ausdrücklich hin. Wer nur Bargeld dabei hat, steht blöd da. Karte einstecken!

Wann kommen: Saison, Fütterungszeiten, Dauer

Die Saison läuft von März bis November; die Öffnungszeiten liegen je nach Monat bei 10 bis 17, 17.30 oder 18 Uhr – den genauen Kalender veröffentlicht der Park auf seiner Öffnungszeiten-Seite. Im Winter ist geschlossen.

Wichtiger als der Monat ist hier die Uhrzeit, denn der Tagesablauf hängt an den moderierten Fütterungen. Der Park nennt für die Berberaffen Zeiten ab 10:40 Uhr über den Tag verteilt bis 16 beziehungsweise 17 Uhr, für das Damwild 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr – dort darf man selbst füttern, das Futter stellt der Park kostenlos. Die Störche werden von Ende März bis Mitte September um 11 und 14:30 Uhr gefüttert (Quelle: Fütterungszeiten). Legt eure Ankunft so, dass ihr mindestens eine Affenfütterung mitnehmt. Frühling und Frühsommer sind besonders schön, weil dann die Jungtiere unterwegs sind. Rechnet mit zwei bis drei Stunden.

Für welches Alter – und wie läuft es mit Kinderwagen?

Der Affenberg funktioniert schon ab dem Kindergartenalter, weil das Prinzip sofort verstanden ist: Futter in der Hand, Affe holt es sich. Unter fünf Jahren ist der Eintritt frei. Wichtig ist die Vorbereitung: Die Affen leben frei und kommen sehr nah, die Regeln müssen sitzen – nicht anfassen, nicht wegrennen, Abstand zu Müttern mit Jungtieren, nur das Parkfutter geben. Kinder, die schnell erschrecken, behält man an der Hand.

Der Rundweg führt über Waldwege durch ein großes Freigehege: feste Schuhe sinnvoll, geländegängiger Kinderwagen besser als schmaler Buggy. Angaben zur Barrierefreiheit veröffentlicht der Park nicht – mit Rollstuhl oder Rollator vorab telefonisch nach der Wegebeschaffenheit fragen.

Und wenn es regnet?

Dann wird es ungütlich: Der Affenberg ist reines Freigelände, und bei Dauerregen ziehen sich die Affen zurück – genau davon lebt aber das Erlebnis. Bei Nieselregen funktioniert der Besuch (und ist angenehm leer), bei Landregen besser verschieben. Überdachte Alternative in der Nähe: das Sea Life in Konstanz. Bei gutem Wetter lassen sich Schleinsee oder Ravensburger Spieleland anhängen.

Ehrlich eingeordnet: für wen lohnt sich der Affenberg?

Lohnt sich für: Familien mit Kindern zwischen etwa 3 und 12 Jahren, die ein echtes Tiererlebnis statt Fahrgeschäften suchen – zu einem Preis, der die Reisekasse nicht sprengt. Auch für Großeltern mit Enkeln, weil Tempo und Rundweg überschaubar sind.

Lohnt sich eher nicht für: Familien, die einen ganzen Tag füllen müssen – nach drei Stunden ist der Park erzählt. Teenager auf der Suche nach Action. Und Menschen, die Tieren nicht so nah kommen möchten: Auf Abstand lässt sich dieses Konzept nicht erleben.

Praktische Infos

  • Lage: bei Salem, nahe Überlingen am Bodensee
  • Anreise: am besten mit dem Auto, Parkplatz vor Ort
  • Beste Zeit: Frühling bis Herbst (Freigelände)
  • Kosten: Eintritt (Angaben ohne Gewähr)

Weitere Familienziele in unserer Ausflugstipps-Übersicht.

Hinweis: Öffnungszeiten und Preise können sich ändern. Aktuelle Infos auf affenberg-salem.de.