Geld auf dem Sparbuch verliert durch die Inflation Jahr für Jahr an Wert. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kommt am Investieren nicht vorbei, und für die meisten ist ein breit gestreuter ETF der einfachste Einstieg.

Warum überhaupt investieren?

Über lange Zeiträume haben breit gestreute Aktienmärkte zuverlässig mehr abgeworfen als Tagesgeld, trotz zwischenzeitlicher Einbrüche. Der Zinseszins sorgt dafür, dass schon kleine Beträge über Jahrzehnte deutlich wachsen, je früher du anfängst, desto stärker.

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein Fonds, der einfach einen ganzen Index nachbildet, zum Beispiel den Weltaktienindex MSCI World. Du kaufst mit einem einzigen Produkt Anteile an tausenden Unternehmen weltweit, automatisch breit gestreut und zu sehr geringen Kosten.

Sparplan statt Markt-Timing

Den perfekten Einstiegszeitpunkt trifft niemand zuverlässig. Ein monatlicher Sparplan kauft automatisch mal teurer, mal günstiger und glättet so den Einstieg. Wichtiger als der Zeitpunkt ist, überhaupt regelmäßig und langfristig dabei zu bleiben.

Tipp

Achte auf die laufenden Kosten (TER). Ein günstiger Welt-ETF liegt oft unter 0,2 Prozent pro Jahr, teure aktive Fonds kosten leicht das Zehnfache, ohne dafür mehr zu liefern.

Diversifikation und Zeithorizont

Breite Streuung senkt das Risiko, einzelne Pleiten fallen kaum ins Gewicht. Trotzdem schwankt der Kurs. Geld, das du in den nächsten Jahren brauchst, gehört nicht in Aktien. Für Anlagehorizonte ab etwa zehn Jahren relativieren sich die Schwankungen erfahrungsgemäß.

Märkte erholen sich
Crashs & Erholungen seit 1987

Jeder große Einbruch wurde bisher wieder aufgeholt. S&P 500 (USA) im Vergleich zum globalen Aktienmarkt.

Näherungswerte: Höchst- zu Tiefststand bzw. bis zum nächsten Allzeithoch. Quellen: S&P 500, MSCI ACWI (≈ FTSE All-World). Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für künftige Ergebnisse.

Passende Artikel zum Vertiefen

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine individuelle Finanzberatung.