Das Highlight: im Baumhaus oder Schäferwagen übernachten

Direkt am Park liegt ein Natur-Resort, in dem Familien in Baumhäusern und Schäferwägen mitten im Wald schlafen. So wird aus dem Tagesausflug ein kleines Abenteuer – morgens direkt in den Park, abends Ruhe im Grünen.

  • Baumhäuser und Schäferwägen statt Standard-Hotelzimmer
  • Wildpark und Freizeitpark an einem Ort
  • Themenwelt im nostalgischen, schwäbischen Stil – kein grelles Kommerz-Ambiente
Tipp

Der Wildpark hat einen eigenen Eingang und lässt sich auch getrennt vom Freizeitpark besuchen – eine ruhigere und günstigere Variante für einen Nachmittag mit kleineren Kindern.

Was ihr dort erleben könnt

Im Freizeitpark gibt es Achterbahnen für Mutige ebenso wie viele Fahrten für kleinere Kinder, dazu Wasserbahnen und liebevoll gestaltete Altdeutschland-Kulissen. Der angeschlossene Wildparadies-Bereich zeigt heimische Tiere wie Wolf, Luchs und Wildschwein, teils mit Flugvorführungen von Greifvögeln.

Vom Tagesausflug zum kleinen Urlaub

Das Natur-Resort macht Tripsdrill zu einem Ziel für ein bis zwei Übernachtungen – besonders reizvoll für Familien aus der weiteren Umgebung, die die Anfahrt nicht an einem Tag hin und zurück machen wollen. Verfügbarkeit und Preise der Baumhäuser schwanken stark nach Saison; am besten früh und direkt beim Park anfragen.

Baumhäuser & Übernachtung im Natur-Resort ansehen (Anzeige)

Anfahrt, Parken und Anreise ohne Auto

Tripsdrill liegt an der Erlebnispark-Tripsdrill-Straße 1, 74389 Cleebronn – laut Park verkehrsgünstig zwischen A5, A6, A8 und A81. Der große Pluspunkt gegenüber anderen Freizeitparks: rund 4.000 kostenlose Parkplätze. Zehn Ladepunkte für E-Autos gibt es ebenfalls, allerdings ausdrücklich keine Schnellladesäulen – wer die Batterie für die Heimfahrt braucht, plant einen Ladestopp unterwegs ein.

Ohne Auto ist es machbar: Es gibt eigene Haltestellen „Tripsdrill Erlebnispark“ und „Tripsdrill Wildparadies“, angefahren von der Linie 666 ab Brackenheim sowie den Linien 567 und 572 ab Bietigheim-Bissingen mit Anschlüssen Richtung Stuttgart und Karlsruhe (Quelle: Anfahrtsseite von Tripsdrill).

Was der Besuch kostet – und warum Online-Kauf hier richtig Geld spart

Der Tages-Pass für den Erlebnispark schließt das Wildparadies mit ein. Der Unterschied zwischen Online-Kauf und Tageskasse ist bei Tripsdrill ungewöhnlich groß (Stand August 2026, Quelle: Preisseite des Erlebnisparks):

  • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: online ab 41,50 € – an der Tageskasse 54,00 €
  • Kinder von 4 bis 11 Jahren: online ab 38,50 € – an der Tageskasse 50,00 €
  • Senioren ab 60 Jahren: online ab 38,50 € – an der Tageskasse 50,00 €
  • Kinder unter 4 Jahren: freier Eintritt
  • Jahres-Pass: 149,00 € für Erwachsene, 119,00 € für Kinder und Senioren

Für eine vierköpfige Familie heißt das: 160 Euro online gegenüber 208 Euro an der Kasse – knapp 50 Euro für fünf Minuten Vorbereitung am Abend davor. Und der Jahres-Pass rechnet sich schneller als gedacht: Ab dem vierten Besuch ist er günstiger als vier Online-Tagestickets.

Die günstige Variante

Das Wildparadies lässt sich separat besuchen: online 15,00 € für Erwachsene und 12,00 € für Kinder von 4 bis 11 Jahren, an der Kasse 18,00 € beziehungsweise 15,00 €. Geöffnet ist es laut Park an 365 Tagen im Jahr ab 9 Uhr. Für einen Nachmittag mit kleineren Kindern – oder für einen Wintertag, an dem der Erlebnispark geschlossen hat – die entspanntere und deutlich billigere Wahl. Hunde dürfen wegen der freilaufenden Tiere nicht mit.

Saison, beste Zeit und Dauer

Der Erlebnispark ist vom 28. März bis 1. November 2026 täglich geöffnet, in der Regel von 9 bis 18 Uhr, an einzelnen Samstagen im August bis 19 Uhr; das Wildparadies bleibt ganzjährig offen. Am angenehmsten sind Mai, Juni und September: warm genug für die Wasserbahnen, ohne Ferienspitzen. In den Sommerferien lohnt es sich, um 9 Uhr da zu sein und die großen Achterbahnen zuerst zu nehmen. Für Erlebnispark plus Wildparadies plant ihr einen ganzen Tag ein; nur Wildparadies sind zwei bis drei Stunden.

Für welches Alter – und was Familien vorher wissen sollten

Die Altersspanne ist ungewöhnlich breit: große Achterbahnen für Mutige, auffallend viele Fahrten für kleinere Kinder, dazu das Wildparadies als ruhiger Gegenpol. Richtig gut funktioniert der Tag ab etwa 3 bis 4 Jahren; darunter ist der Eintritt zwar frei, das Angebot aber dünn. Für die großen Bahnen gelten Mindestgrößen, die der Park bei jeder Attraktion angibt – vorher gemeinsam anschauen erspart Enttäuschungen. Das Gelände liegt hügelig zwischen Weinbergen: Mit Kinderwagen machbar, aber kein Spaziergang. Konkrete Zusagen zur Barrierefreiheit macht der Park auf den von uns geprüften Seiten nicht – bei Bedarf vorab beim Service anrufen.

Übernachten im Natur-Resort: was inklusive ist

Das Natur-Resort umfasst laut Park 48 Baumhäuser und 20 Schäferwägen. Wichtig für die Rechnung: Im Übernachtungspreis sind Frühstück und der Eintritt ins Wildparadies enthalten, dazu gibt es Sonderkonditionen für Erlebnispark-Tickets. Feste Übernachtungspreise veröffentlicht der Park nicht – wir nennen hier deshalb bewusst keine Zahlen. Anfragen laufen über das Natur-Resort; in den Ferien ist früh ausgebucht.

Und wenn es regnet?

Tripsdrill ist überwiegend Freiluft. Bei Nieselregen geht der Tag gut – die Schlangen sind dann kürzer. Bei Dauerregen oder Gewitter, wenn Fahrgeschäfte gesperrt werden, lieber verschieben. Wetterfester Ersatzplan in der Region: der Märchengarten in Ludwigsburg mit dem Residenzschloss.

Ehrlich eingeordnet: für wen lohnt sich Tripsdrill?

Lohnt sich für: Familien mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren, die einen Freizeitpark ohne Massenabfertigung wollen, Achterbahn und Tierpark am selben Tag verbinden möchten – und die aus der Anfahrt mit einer Nacht im Baumhaus ein kleines Abenteuer machen.

Lohnt sich eher nicht für: Familien mit Kindern unter drei. Wer maximale Attraktionsdichte sucht, findet sie im Europa-Park – zum deutlich höheren Preis und mit 10 Euro Parkgebühr. Für Kleinkind-Familien passt das LEGOLAND Feriendorf besser. Und wer nur einen ruhigen Nachmittag mit Tieren will, spart mit dem separaten Wildparadies-Ticket viel Geld.

Praktische Infos

  • Lage: Cleebronn im Zabergäu, zwischen Heilbronn und Stuttgart
  • Anreise: mit dem Auto über die A81; große Parkflächen
  • Beste Zeit: Frühjahr bis Herbst (Freizeitpark saisonal); Wildpark ganzjährig
  • Für wen: Familien mit Kindern ab etwa 3 Jahren

Weitere Familienziele in unserer Ausflugstipps-Übersicht.

Hinweis: Angebote, Preise und Öffnungszeiten können sich ändern – Angaben ohne Gewähr. Aktuelle Infos auf der offiziellen Seite.

Warst du schon dort? Erzähl von deinem Besuch in den Kommentaren!